FDP Hürth ehrt 40-jährige Mitgliedschaft

Ein Jubiläum besonderer Art gab es bei den Hürther Liberalen zu feiern. Der Vorsitzende Dr. Christian Karaus gratulierte Anne Schmitt-Sausen zu ihren 40 Jahren Mitgliedschaft in der FDP: „Sie war über all die Jahre eine äußerst engagierte Kämpferin für liberale Politik.“ In Hürth über zehn Jahre lang Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes, war sie ab 1989 viele Jahre im Kreis tätig als Kreistagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende.

1999 schmiedete sie zusammen mit Horst Engel, Willi Zylajew und Michael Breuer ein Bündnis mit der CDU, das bis heute bestand hat und sehr erfolgreiche Arbeit macht. Ab 2001 wechselte die gelernte Soziologin als Geschäftsführerin in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und engagierte sich dort zehn Jahre für die wirtschaftliche Entwicklung des Rhein-Erft-Kreises. In diese Zeit fielen u.a.  die Gründung des Rhein-Erft-Tourismus e.V. und die ersten Schritte der Wasserstoff-Initiative auf dem Knapsacker Hügel. Aktuell unterstützt sie die Liberalen beim Wiedereinzug in den Hürther Stadtrat.

Dr. Karaus  dankte Frau Schmitt-Sausen für ihre langjährige kommunalpolitische Arbeit in der FDP: „Wir schätzen ihren Rat sehr, der auf 40 Jahren kommunaler Erfahrung in ganz unterschiedlichen Bereichen in und für Hürth sowie auf Kreisebene beruht.“

FDP Hürth nach Wahlversammlung gut aufgestellt

Am Montag, den 18.05.2020 hat die Hürther FDP ihre ursprünglich für März vorgesehene Wahlversammlung im Bürgerhaus durchgeführt und die Kandidaten in den Wahlkreisen und für die Reserveliste aufgestellt. Auf die ersten vier Plätze der Reserveliste wählten die Freien Demokraten Dr. Martin Grabmann, Dr. Christian Karaus, Ronald Hadré und Tom Gehring.

„Mit dem 31-jährigen Juristen Dr. Martin Grabmann als Spitzenkandidaten und dem 22-jährigen Biochemie-Studenten Alexander Röntgen auf Listenplatz sechs haben wir bewusst einen Generationenwechsel eingeläutet“, freute sich der Vorsitzende Dr. Karaus. Die Liste wird ergänzt um Kandidaten, die meist schon über eine langjährige Erfahrung in Rat und Verwaltung verfügen, darunter Stefan Frenz (Listenplatz fünf), Anne Schmitt-Sausen (Listenplatz sieben), Peter Adolph (Listenplatz acht) und Birgit Gruner (Listenplatz neun).

Spitzenkandidat Dr. Grabmann zeigte sich bereit für die bevorstehende Herausforderung: „Wir bereiten uns trotz der Corona-Lage auf einen intensiven, sachlichen Wahlkampf vor mit dem Ziel, wieder liberale Politik in den Stadtrat zu bringen. Dabei wird neben den wirtschaftlichen Folgen der Krise die Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens im Mittelpunkt stehen, von der Bildung über die Verwaltung bis zur zukunftssicheren Anbindung der Gewerbegebiete.“

Auf die Benennung eines eigenen Bürgermeisterkandidaten verzichteten die Freien Demokraten dagegen bewusst. „Wir werden jetzt Gespräche mit den drei Kandidaten der anderen demokratischen Parteien führen und dann möglicherweise eine Wahlempfehlung für den Kandidaten abgeben, mit dem wir glauben, am besten gemeinsam liberale Politik umsetzen zu können“, kündigte Dr. Karaus an.

Als Direktkandidaten für die 22 Wahlbezirke wählten die Freien Demokraten Kristina Gruner-Greier (Wahlbezirk 01), Bernd Stammel (Wahlbezirk 02), Birgit Anders (Wahlbezirk 03), Brigitte Buschwa (Wahlbezirk 04), Stefan Frenz (Wahlbezirk 05), Alexander Röntgen (Wahlbezirk 06), Tom Gehring (Wahlbezirk 07), Anne Schmitt-Sausen (Wahlbezirk 08), Birgit Gruner (Wahlbezirk 09), Dieter Heyke (Wahlbezirk 10), Peter Anders (Wahlbezirk 11), Thomas Grandrath (Wahlbezirk 12), Dr. Inge Karaus (Wahlbezirk 13), Angela Nagel (Wahlbezirk 14), Dr. Christian Karaus (Wahlbezirk 15), Dr. Martin Grabmann (Wahlbezirk 16), Christoph Schmülling (Wahlbezirk 17), Grit Weil (Wahlbezirk 18), Annette Neumann (Wahlbezirk 19), Peter Adolph (Wahlbezirk 20), Ronald Hadré (Wahlbezirk 21) und Oliver Reif (Wahlbezirk 22).

Absage Wahlversammlung zur Kommunalwahl

Aufgrund des Erlasses der Landesregierung zu weiteren Kontakt reduzierenden Maßnahmen (im Rahmen der Corona-Pandemie) wird die für den 25.März eingeladene Wahlversammlung zur Kommunalwahl abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Wir werden den neuen Termin rechtzeitig bekanntgeben und erneut fristgerecht zur Wahlversammlung einladen.

Zur Ministerpräsidentenwahl in Thüringen

Die Wahl des FDP Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten in Thüringen mit Stimmen der AfD ist ein Fehler, der auch durch seinen gestrigen Rücktritt nicht ungeschehen gemacht werden kann. Es war schon ein Fehler, in Kenntnis der Sitzverteilung im Thüringer Landtag überhaupt im dritten Wahlgang anzutreten und so der AfD die Chance zu diesem Manöver zu eröffnen. Spätestens nach dem Wahlgang hätte Herr Kemmerich diesen Fehler erkennen und die Wahl ablehnen müssen. Dass er dies nicht getan hat und sich dann auch noch mit dem alternativlosen Rücktritt Zeit gelassen hat, wirft ein schlechtes Licht auf die demokratische Arbeit unzähliger Freier Demokraten im ganzen Bundesgebiet.

Wir als FDP Hürth arbeiten für einen freiheitlichen Rechtsstaat auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Eine Zusammenarbeit mit der AfD steht dieser Arbeit diametral entgegen und ist für uns in jeglicher direkter oder indirekter Form ausgeschlossen. Wir sind entsetzt über das Verhalten von Thomas Kemmerich und der FDP-Fraktion im Thüringer Landtag sowie über die vereinzelten positiven Stimmen zu dieser Wahl aus unserer Partei. Es darf keinen liberalen Amtsträger geben, der nur aufgrund der Unterstützung der AfD ins Amt kommt.

Freie Demokraten in Hürth wählten einen neuen Vorstand

Der Parteitag der FDP Hürth wählte gestern Dr. Christian Karaus zum neuen Vorsitzenden. Dr. Karaus war lange Zeit Beigeordneter in Hürth, zuletzt war er als Rechtsanwalt in einer größeren Kölner Kanzlei tätig. Nunmehr löst er den bisherigen Vorsitzenden Thomas Grandrath ab, der aus privaten Gründen nicht mehr antrat.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte der Parteitag Dr. Martin Grabmann, im Amt des Schatzmeisters wurde Ronald Hadré erneut bestätigt. Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden Stefan Frenz, Anne Schmitt-Sausen, Birgit Gruner, Tom Gehring und Alexander Röntgen gewählt.

Dr. Karaus dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. „Ich freue mich schon auf die kommende Arbeit mit dem neuen Vorstand im spannenden Wahljahr 2020. Wir Liberale haben uns zum Ziel gesetzt, wieder mit einem starken Team in den Rat einzuziehen und der aktuellen schwarz-grünen Mehrheit im Rat ein liberales Korrektiv gegenüberzusetzen. Wir wollen hierzu bewusst auch einen Generationenwechsel vollziehen mit unserem Spitzenkandidaten Dr. Martin Grabmann (31 Jahre). Sollten wir – wie erhofft – mit Fraktionsstärke wieder in den Rat einziehen, wird er unser Fraktionsvorsitzender.“

Die Freien Demokraten in Hürth sind zur Zeit dabei, das Wahlprogramm zu formulieren. Auf einer Wahlversammlung am (25.März) wird das Programm bekannt gegeben, ebenso wie die Besetzung der Listenplätze und der Wahlbezirke. Auch die Frage, ob die FDP mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antritt, wird bis dahin entschieden sein.

Dr. Karaus: “ Ich freue mich auf die anstehende Arbeit. Besonders freue ich mich über die zahlreichen neuen jungen Mitglieder, die mithelfen wollen, unser Ziel zu erreichen, wieder im Rat an der Entwicklung unserer Stadt mitzuwirken.“

Parteitag

Die FDP Hürth hatte auf ihrem Parteitag am 18.11.2019 den Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier“,Herrn Ralph Sterck, als Gastredner eingeladen.

Herrr Sterck stellte den zahlreichen Zuhörern der Veranstaltung die Aufgaben der Zukunftsagentur dar. Sie soll Innovationsstrategien entwickeln und dadurch den mit dem Braunkohleausstieg verbundenen Strukturwandel in unserer Region mit Projekten aktiv begleiten, neue Technologien und Wertschöpfungsketten entwickeln und so auch Ersatz finden für die vielen wegfallenden Arbeitsplätze, die bisher für und mit dem Tagebau gelebt haben. Hierzu soll bis 2025 ein Innovationsnetzwerk aufgebaut werden. Ziel sei es, das bisher von der Braunkohle geprägte Rheinische Revier zu einer Modellregion zu entwickeln unter Zuhilfenahme der vom Bund bereitgestellten Fördergelder in Millionenhöhe.

Ergänzt wurden die Ausführungen vom Landtagsabgeordneten der FDP, Herrn Ralph Bombis, der die Agentur als Mitglied im Aufsichtsrat begleitet und die Vernetzung zur Landespolitik darstellt. Bombis: „Wir sind hier schon sehr gut aufgestellt, vor allem bereits erheblich weiter als die Kollegen in der Lausitz.“

Im Anschluss an die Ausführungen beider Redner folgte eine lebhafte Diskussion. Dr. Christian Karaus, stellvertretender Vorsitzender der FDP Hürth, wünschte der Agentur viel Erfolg für die Arbeit, die gerade erst vielversprechend begonnen hat, aber noch vor großen Herausforderungen steht. Dr. Karaus: “Jeder Wandel ist auch eine große Chance für unsere Region. Wir müssen uns den Herausforderungen stellen. Wir können zu einer Modellregion in Sachen Energiewende werden, wenn alle gemeinsam, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbände, an einem Strang ziehen. Die Zukunftsagentur kann, da bin ich mir sicher, hierbei einen ganz wichtigen Beitrag hierzu leisten.“

Die FDP Hürth wird die Arbeit und Entwicklung aller Akteure hier weiter sehr intensiv verfolgen und hierzu auch Mitglieder und interessierte Bürger zu weiteren Veranstaltungen zu diesem Thema einladen.

Petition für einen barrierefreien Bahnhof in Kalscheuren

Die FDP in Hürth hat auf openpetition.de eine Petition für einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen 2 und 3 im Bahnhof Kalscheuren gestartet. Sie können diese Petition unter dem Link https://www.openpetition.de/petition/online/barrierefreier-bahnhof-huerth-kalscheuren unterstützen.

Lesen Sie hier schon die Begründung der Petition:

Der Bahnsteig des Gleises 2 gehört zur linken Rheinschiene Koblenz-Bonn-Köln. Täglich verkehren und halten hier im Halbstundentakt die Linien RB 26 und RB 48.

Die Bahn plant, in den nächsten Jahren 100 Mio. Euro in den S-Bahn-Ausbau zu stecken, unter anderem auch in den Ausbau einer S-Bahn-Strecke von Köln-Hansaring nach Hürth-Kalscheuren. Für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kalscheuren sind hierfür keine Mittel vorgesehen.

Der Bahnhof Kalscheuren ist ein sogenannter Trennungsbahnhof in Inselform. Auf den Bahnsteig zum Gleis 2, der die Fahrten der RB 26 und RB 38 Richtung Köln bedient, kommt der Fahrgast aktuell nur über einen Tunnel mit 2 Treppen.

Während alle übrigen Bahnsteige der Gleise 51 und 52 (Eifelbahn) und des Gleises 1 (Richtung Bonn – Koblenz) barrierefrei über eine Rampe zu erreichen sind, fehlt für den Bahnsteig des Gleises 2/3 eine Rampe. Sie wurde beim barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kalscheuren schlichtweg vergessen. Technisch ist es problemlos möglich, die noch fehlende Rampe vom Bahnsteig zur vorhandenen Unterführung zu erstellen, wie dies bereits für die anderen Bahnsteige erfolgt ist.

Es gibt daher keinen einzigen Grund, die Rampe nicht zu bauen. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Hürth-Kalscheuren muss nun endlich im Interesse aller Bahnkunden zum guten Ende gebracht werden!

Frühjahrsempfang: FDP Hürth diskutiert Zukunftsfragen der Stadt

Die Zukunftsgestaltung liegt den Freien Demokraten in Hürth am Herzen.

Deshalb lud der Stadtverband der FDP Hürth am 29.04.2019 zu seinem Frühjahrsempfang ein, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Zahlreiche Gäste, zuvorderst der Bürgermeister der Stadt Hürth,  Dirk Breuer, der Sprecher des Einzelhandels NRW, Herr Hamel, und der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP – Landtagsfraktion NRW,  Ralph Bombis, MdL, folgten der Einladung.

Herr Bombis illustrierte umfassend die Problematik zum Braunkohleausstieg mit Ausblick auf den Strukturwandel in unserer Kohleregion. Dabei wurden auch die energiepolitischen Fragestellungen zur nachhaltigen Versorgung diskutiert und die daraus erwachsenen Chancen für die Region beleuchtet.

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