Petition für einen barrierefreien Bahnhof in Kalscheuren

Die FDP in Hürth hat auf openpetition.de eine Petition für einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen 2 und 3 im Bahnhof Kalscheuren gestartet. Sie können diese Petition unter dem Link https://www.openpetition.de/petition/online/barrierefreier-bahnhof-huerth-kalscheuren unterstützen.

Lesen Sie hier schon die Begründung der Petition:

Der Bahnsteig des Gleises 2 gehört zur linken Rheinschiene Koblenz-Bonn-Köln. Täglich verkehren und halten hier im Halbstundentakt die Linien RB 26 und RB 48.

Die Bahn plant, in den nächsten Jahren 100 Mio. Euro in den S-Bahn-Ausbau zu stecken, unter anderem auch in den Ausbau einer S-Bahn-Strecke von Köln-Hansaring nach Hürth-Kalscheuren. Für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kalscheuren sind hierfür keine Mittel vorgesehen.

Der Bahnhof Kalscheuren ist ein sogenannter Trennungsbahnhof in Inselform. Auf den Bahnsteig zum Gleis 2, der die Fahrten der RB 26 und RB 38 Richtung Köln bedient, kommt der Fahrgast aktuell nur über einen Tunnel mit 2 Treppen.

Während alle übrigen Bahnsteige der Gleise 51 und 52 (Eifelbahn) und des Gleises 1 (Richtung Bonn – Koblenz) barrierefrei über eine Rampe zu erreichen sind, fehlt für den Bahnsteig des Gleises 2/3 eine Rampe. Sie wurde beim barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kalscheuren schlichtweg vergessen. Technisch ist es problemlos möglich, die noch fehlende Rampe vom Bahnsteig zur vorhandenen Unterführung zu erstellen, wie dies bereits für die anderen Bahnsteige erfolgt ist.

Es gibt daher keinen einzigen Grund, die Rampe nicht zu bauen. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Hürth-Kalscheuren muss nun endlich im Interesse aller Bahnkunden zum guten Ende gebracht werden!

Frühjahrsempfang: FDP Hürth diskutiert Zukunftsfragen der Stadt

Die Zukunftsgestaltung liegt den Freien Demokraten in Hürth am Herzen.

Deshalb lud der Stadtverband der FDP Hürth am 29.04.2019 zu seinem Frühjahrsempfang ein, um über aktuelle Themen zu diskutieren. Zahlreiche Gäste, zuvorderst der Bürgermeister der Stadt Hürth,  Dirk Breuer, der Sprecher des Einzelhandels NRW, Herr Hamel, und der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP – Landtagsfraktion NRW,  Ralph Bombis, MdL, folgten der Einladung.

Herr Bombis illustrierte umfassend die Problematik zum Braunkohleausstieg mit Ausblick auf den Strukturwandel in unserer Kohleregion. Dabei wurden auch die energiepolitischen Fragestellungen zur nachhaltigen Versorgung diskutiert und die daraus erwachsenen Chancen für die Region beleuchtet.

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FDP für Stärkung des Einzelhandels und verkaufsoffene Sonntage

Äußerst enttäuscht sind die Hürther Liberalen, daß der verkaufsoffene Sonntag im EKZ am zweiten Adventssonntag kurzfristig vom Verwaltungsgericht Köln auf Antrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gestoppt wurde.

Waren es doch vor allem die Liberalen in der NRW Landesregierung, die zusammen mit der CDU sich für mehr verkaufsoffene Sonntage und flexiblere Genehmigungsverfahren stark gemacht hatten.

Das im März diesen Jahres novellierte Ladenöffnungsgesetz sollte auf Basis von Sachgründen, die im öffentlichen Interesse sind, dazu beitragen, den Kommunen mehr Ermessensspielräume zu geben für die Genehmigung verkaufsoffener Sonntage.

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Bürgerdialog über künftige Wohnformen: Freie Demokraten Hürth fordern Kulturzentrum am Alten Bahnhof Hermülheim

Anlässlich eines Bürgerdialogs zum Thema Infrastruktur mit dem kulturpolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Lorenz Deutsch diskutierte der Hürther Stadtverband der Freien Demokraten mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Thema „Wohnen der Zukunft“. Nach einem Impulsvortrag des Gastredners über die sinnvolle Verbindung von Wohnen und Kultur anhand einiger Beispiele aus dem Umland entstand ein reger Austausch über bestehende Probleme.

„Die Straßen sind verstopft, die Wohnumgebung ist unattraktiv, die Aufenthaltsqualität ist gering“, bemängelten die Teilnehmer der Veranstaltung. Somit ist aus Sicht der Hürther FDP festzuhalten, dass für ein neues Wohngebiet nicht ausreicht, von Seiten der Stadt planungsrechtlich aktiv zu werden, Kanäle zu legen und Straßen zu bauen. Vielmehr müssen Räume geschaffen werden, die Neubürgern ermöglichen sich zu treffen, zu kommunizieren und gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren. Nur so verbleibt es nicht bei einer Siedlungsstruktur, in der man lediglich schläft, aber nicht lebt.

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Moderne Stadtentwicklung verabschiedet sich von „Insellösungen“

Gemeinsam mit dem FDP Kreisverband Rhein-Erft hat die FDP Hürth im Bürgerhaus eine Veranstaltung zum Thema Stadtentwicklung und Wohnungsbau durchgeführt. Referent Achim Leirich, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft, beleuchtete die komplexen Zusammenhänge moderner Stadtentwicklung in einem Vortrag, bevor die anwesenden Gäste Gelegenheit zur Diskussion hatten.

In seinem Vortrag verdeutlichte Herr Leirich, dass jede wohnungsbaurelevante Aktion einer Kommune eine Reaktion heraufbeschwört, die regelmäßig nicht auf die Kommune beschränkt bleibt, sondern auf Nachbarkommunen übergreift. Für alle Planungsakteure einer Region wie dem Rhein-Erft-Kreis bedeutet dies, dass Wohnbebauung und Stadtentwicklung künftig mehr denn je vernetzt und interkommunal organisiert sein müssen. Kommunale örtliche „Insellösungen“ sollten bis zu einem gewissen Grad der Vergangenheit angehören.

„Erschließt eine Stadt ein Neubaugebiet, hat das direkte Auswirkungen auf die Infrastruktur einer benachbarten Stadt. Belastungsgrenzen von Verkehrsknotenpunkten und Kapazitäten von Einrichtungen wie Schulen, Sportstätten und Nahversorgern müssen deshalb interkommunal betrachtet werden“, fasst der FDP-Vorsitzende Thomas Grandrath die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen. Insbesondere im Bereich der Mobilität, zum Beispiel bei der Planung von Bus- und Bahnverbindungen sowie Fahrradschnellwegen haben rein kommunale Betrachtungen nach Ansicht der Freien Demokraten keine Zukunft. „Wir müssen Weg von Insellösungen und hin zu städteübergreifenden Vernetzungskonzepten“, fordert Grandrath.

Schulpolitischer Austausch im Rathaus

Zu einem Erfahrungsaustausch über aktuelle schulpolitische Themen traf sich der Vorstand der Freien Demokraten – FDP Hürth mit dem Schuldezernenten Jens Menzel und der Leiterin des Amts für Schule, Bildung und Sport, Birgit Eisbrüggen. Schwerpunkt der angeregten Diskussion war die zukünftige Entwicklung der Schulen in Hürth.

Nachdem in der Vergangenheit ein Rückgang der Grundschulanmeldungen prognostiziert wurde, zeigt sich aktuell eine gegenläufige Entwicklung. Auch ohne Erhöhung der Einwohnerzahl wird die Zahl der Erstklässler in den kommenden Jahren von ca. 580 auf ca. 660 Schülerinnen und Schüler steigen. „Es muss trotzdem gesichert sein, dass alle Hürther Familien ihre Kinder an einer örtlichen Grundschule unterbringen können“, erklärte hierzu der FDP-Vorsitzende Thomas Grandrath. Das langfristige Ziel möglichst kleiner Klassen dürfe dennoch nicht aus den Augen verloren werden: „Die Stadt ist als Schulträger in der Verantwortung, mehr Schulraum vorzuhalten und langfristig das pädagogisch sinnvolle Absenken der Klassenstärke zu ermöglichen.“ „Schulpolitischer Austausch im Rathaus“ weiterlesen

Aktuelle Radwegeprioritäten zeigen gute Ansätze – springen aber zu kurz!

Nach einem konstruktiven Gespräch mit dem Fahrradbeauftragten der Stadt Hürth, Felix Maus, beurteilt der Vorstand der FDP Hürth die städtische Planung hinsichtlich der Radwegeoptimierung differenziert. Neben erfreulichen Ansätzen weisen die Vorhaben bei einer umfassenden Betrachtung auch Defizite auf.

Positiv bewerten die Freien Demokraten, dass eine Radtrasse entlang der Stadtbahnlinie 18 die Attraktivität des Fahrradfahrens insgesamt steigern soll. Von Brühl über Fischenich und entlang der Luxemburgerstraße ist eine direkte Schnellverbindung nach Köln geplant, die insbesondere das Pendeln mit dem Fahrrad ermöglichen soll. Ein weiteres Plus stellt die geplante Stärkung der Radwegeinfrastruktur entlang der Hans-Böckler-Straße und Horbeller Straße dar, die die Chance eröffnet beträchtliche Fördermittel zu erhalten. Auch eine bessere Trassenerschließung von Alstädten-Burbach über die Lortzingstr. ist zu begrüßen.

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Stadtparteitag der FDP Hürth: „Hürther Chancen nutzen – Vieles neu denken“

Am 08.05.2018 fand im Restaurant des Bowlingcenters „Ten Pin“ der Stadtparteitag der FDP Hürth statt. Unter der Versammlungsleitung des Frechener FDP-Vorsitzenden Thomas Kaiser wählten die Freien Demokraten einen neuen Vorstand und verabschiedeten einen Leitantrag in Hinblick auf die Kommunalwahl 2020.

Der alte und neue Vorsitzende der FDP Hürth, Thomas Grandrath, hob in seinen Ausführungen den übergeordneten Leitgedanken „Hürther Chancen nutzen“ hervor. Hinsichtlich dieses Slogans unterstrich er mehrfach, dass über kommunalpolitische Fragestellungen in vielfacher Hinsicht neu nachzudenken sei: „Denken wir neu über Bildungschancen, die Bildungsinfrastruktur und die bildungsrelevanten Ausstattungsbedingungen. In diesem Kontext sind wir von einer Begünstigung der Bildungsbiografien überzeugt, wenn wir allen Hürther Kindern die bestmögliche individuelle Föderung ermöglichen.“

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FDP Hürth kritisiert Zick-Zack-Kurs bei Sportstättenkosten

Nach der städtischen Entscheidung, den BC Stotzheim an den Kosten für die Erneuerung der Kunstrasenflächen im örtlichen Sportpark zu beteiligen, kritisiert die FDP Hürth den uneinheitlichen Kurs der Ratsmehrheit aus CDU und Grünen bei der Sportstättenfinanzierung. Zugleich fordern wir Freien Demokraten eine neue Entgeltordnung, um Planungssicherheit zu schaffen.

„Den BC Stotzheim als Heimverein an den Kosten der Sanierung zu beteiligen ist grundsätzlich richtig, eine solche Beteiligung der Vereine haben wir immer gefordert“, erklärte der FDP-Vorsitzende Thomas Grandrath: „Das ändert aber nichts daran, dass die jetzige Diskussion anders geführt würde, wenn die Ratsmehrheit die Entgeltordnung für die Sportstättennutzung 2016 nicht abgeschafft hätte.“ Die Stadt erwägt aktuell, den BC Stotzheim für die jährlichen Zinsen des zur Sanierung aufgenommenen Kredits in Höhe von 3000 Euro aufkommen zu lassen. Das Gesamtvolumen des Kredits bei der KfW beträgt 260.000 Euro und soll größtenteils aus der Sportpauschale des Landes finanziert werden.
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