FDP für Stärkung des Einzelhandels und verkaufsoffene Sonntage

Äußerst enttäuscht sind die Hürther Liberalen, daß der verkaufsoffene Sonntag im EKZ am zweiten Adventssonntag kurzfristig vom Verwaltungsgericht Köln auf Antrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gestoppt wurde.

Waren es doch vor allem die Liberalen in der NRW Landesregierung, die zusammen mit der CDU sich für mehr verkaufsoffene Sonntage und flexiblere Genehmigungsverfahren stark gemacht hatten.

Das im März diesen Jahres novellierte Ladenöffnungsgesetz sollte auf Basis von Sachgründen, die im öffentlichen Interesse sind, dazu beitragen, den Kommunen mehr Ermessensspielräume zu geben für die Genehmigung verkaufsoffener Sonntage.

Die Steigerung der überörtlichen  Sichtbarkeit der Stadt Hürth als attraktiver und lebenswerter Standort, die Stärkung des Einzelhandels, insbesondere im Kampf gegen den Online-Handel, die Chance auf ein entspanntes Weihnachtsshoppen für viele Berufstätige,  attraktive Unterhaltungs- und Freizeitangebote, natürlich auch Zuschläge für Mitarbeiter in den geöffneten Geschäften, die freiwillig an einem Sonntag arbeiten, dies alles sind Gründe, einzelne verkaufsoffene Sonntage zu fördern.

Es wird Sache der Kommune sein, sich gründlich mit den  neuen Rahmenbedingungen zu befassen, sorgfältig zu prüfen und zu begründen, wann verkaufsoffene  Sonntage stattfinden können.

Nach dieser Schlappe muß die Stadtverwaltung unter frühzeitiger Einbindung der örtlichen Akteure neue und hoffentlich erfolgreiche Projekte für 2019 planen. Die FDP Hürth sieht in dem neuen Ladenöffnungsgesetz eine Chance, die es gilt zu nutzen, gerade für Hürth  mit seinem zentralen städtischen Einkaufszentrum .

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