Aktuelle Radwegeprioritäten zeigen gute Ansätze – springen aber zu kurz!

Nach einem konstruktiven Gespräch mit dem Fahrradbeauftragten der Stadt Hürth, Felix Maus, beurteilt der Vorstand der FDP Hürth die städtische Planung hinsichtlich der Radwegeoptimierung differenziert. Neben erfreulichen Ansätzen weisen die Vorhaben bei einer umfassenden Betrachtung auch Defizite auf.

Positiv bewerten die Freien Demokraten, dass eine Radtrasse entlang der Stadtbahnlinie 18 die Attraktivität des Fahrradfahrens insgesamt steigern soll. Von Brühl über Fischenich und entlang der Luxemburgerstraße ist eine direkte Schnellverbindung nach Köln geplant, die insbesondere das Pendeln mit dem Fahrrad ermöglichen soll. Ein weiteres Plus stellt die geplante Stärkung der Radwegeinfrastruktur entlang der Hans-Böckler-Straße und Horbeller Straße dar, die die Chance eröffnet beträchtliche Fördermittel zu erhalten. Auch eine bessere Trassenerschließung von Alstädten-Burbach über die Lortzingstr. ist zu begrüßen.

Ausbau- und Erschließungspotenzial sieht der FDP-Vorstand im innerstädtischen Bereich allerdings noch auf der Kaulardstraße, auf der Straße „In den Höhnen“ und weiterhin entlang der Luxemburgerstraße. Auch die Berrenrather Straße und Bahnstraße in Efferen sind vielversprechende zentrale Achsen für eine mögliche Schnelltrasse in Richtung Köln.

Insgesamt ist die Überzeugung der Freien Demokraten, dass in Hürth in Hinblick auf eine zukunftsfähige Mobilität eine Kultur für das Fahrradfahren geschaffen und das flächendeckende Primat des Automobilverkehrs überwunden werden muss.